elisa kühnl


Γλωσσα
publications
solo
nasssau
τζιτζίκι
krap huek
collaboration
Info


elisa
(ät)
elisakuehnl.de













Γλωσσα (Glossa) ist griechisch und bedeutet übersetzt: Zunge und Sprache.
Ein Teekesselchen.
Mein Teekesselchen liegt im Mund.
Mein Teekesselchen wird gesprochen.

Γλωσσα ist ein Ensemble, eine Sprachschule, ein Laborraum und ein Chor. Der aus bis zu 30 Personen bestehende Chor Γλωσσα (Glossa) erforscht die klanglichen Potentiale der individuellen Stimmen, arbeitet an der Entwicklung einer eigenen Klangsprache, entwirft und realisiert eigene Scores. Seit Anfang 2020 entstehen in der gemeinsamen Chorpraxis auf diese Weise immer wieder neue, überraschende und zuweilen befremdliche Momente. Die Fokussierung auf die Stimme beinhaltet dabei ebenso das Interesse, zu ergünden, inwiefern die menschliche Stimme trotz alltäglichen Gebrauchs, noch immer schambelastet ist, gewissen Regelwerken gehorcht und Stereotypen unterliegt. Das Projekt Γλωσσα eröffnet den Chorteilnehmer*innen (Laien und Berufsmusiker*innen) einen Raum, ihre individuellen Stimmen experimentell zu entdecken – und dabei selbstverständlich auch schräg, laut, schief und ungewohnt zu sein. Die Stimme fungiert hierbei als ein primäres Versuchsobjekt, jedoch besteht in den sich entfaltenden Freiheitsgraden der gemeinsamen stimmlichen Praxis und Etablierung eines verbindenden Raumes der eigentliche Forschungsschwerpunkt des Projektes. Die Stimme als überaus variables Instrument zur Untersuchung gegebener Umstände und als Auslöser zur Entstehung eines sozialen Konstruktes.

Glossa sind:

Akiko Ahrendt, Tim Abramczik, Julia Anglin, Lauritz Baudisch, Sophie Emilie Beha, Mirjam Berg, Isabelle Brissy, Juliane Blum, Helen Brecht, Björn Castillano, Friedemann Dupelius, Sebastian von der Heide, Nils Herzogenrath, Verena Klever, Tanja Kodlin, Aylin le Claire, Edis Ludwig, Leonie Ludwig, Thomas Meckel,, Elisa Metz, Jiyun Park, Ella Posney, Leonie Teika, Esther Rosiny-Wieland, Sophia Seiss, Sophia Schach , Josephine Stamer, Simon Steinhorst, Simon Waskow, Marcus Zilz








Brückenmusik / Brückenlabor

Five guided concert tours through the Deutzer Brücke in memory of Peter Behrendsen (1943-2021) founder of Brückenmusik.








(c) Sophia Schach / Jiyun Park






Listening Session in Evelyns Garten

16.Mai 2022

Eine Reihe von Konzerten in Kölner Gärten initiiert und organisiert von Sebastian von der Heide, Julius Metzger, Esther Rosiny-Wieland und Sophia Schach










Alte Fahrt / Wandern am Kanal

30. April. 2022 Münsterland Olfen

Enjoy,
to join in,
being alone,
being left,
being supported,
being in charge of your day,
being confused not knowing where we are,

We’re leaving but coming back together every time. And we know.

Mithilfe der Ensembleförderung des Musikfonds konnten wir die vier historischen Brücken Pelkumer Weg, Alte Fahrt, Schiefe Brücke und Dreibogenbrücke im Umkreis Olfen im Münsterland am 30. April bespielen. Die erste Performance fand um 6:18 Uhr statt, die letzte um 20:51 Uhr, gemäß der tagesgenauen Sonnenauf- und Untergangszeit. Den Tag verbrachten die Performer*innen für sich. Der Weg von Brücke zu Brücke wurde allein verbracht. Gemeinsame Zeit war nur das gemeinsame Essen und das gemeinsame Performen an den Brücken. An jeder Brücke wurde ein zuvor erarbeitetes Repertoire von circa 40 Minuten “gesungen”. Das Repertoire war darauf ausgerichtet, sich dem Ort zu nähern und mit diesem in Kontakt zu treten. Die ortsspezifischen Klänge waren gewollte Mitspieler. Ebenso die zufälligen Begegnungen mit Menschen und Tieren vor Ort. Die Performances wurden nicht angekündigt, sondern akustisch und filmisch dokumentiert.



(c) Jiyun Park


(c) Elisa Kühnl


(c) Sophia Schach


(c) Esther Rosiny-Wieland


(c) Elisa Kühnl


(c) Esther Rosiny-Wieland


(c) Elisa Kühnl


(c) Esther Rosiny-Wieland


(c) Elisa Kühnl


(c) Sebastian von der Heide








Proben in Haus Eulenburg

Frühling 2022












(c) Sebastian von der Heide






Reihe M am 31. August 2021

Hubert Steins über Glossa im Deutschlandfunk Unter freiem Himmel - Neue Musik im üffentlichen Raum











Cholera - I thought I should never speak again
RHO & Chor Γλωσσα (Glossa)

15.02. - 14.03.2021
täglich von 17 - 23 Uhr im Kasseler Kunstverein








6.09.2020 "Soundfloat Ruhr" der Gesellschaft neue Musik Ruhr

Bericht von Fritzi Schneckenhaus bei Taste like ashes, 2021




(c) Harriet Meyer


Γλώσσα · ^









(c) heike Kandalowski